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Interne Kommunikation in der Theorie

Interne Kommunikation ist der professionnelle Dialog mit den Mitarbeitern. von den Leistungen der Belegschaft hängt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens ab. Erfolgreiche Kommunikation ist ein Gefüge verschiedener Medien, die den Dialog fördern, die reine Informationsvermittlung eingeschlossen.

"PR begins at home"
Edward L.Bernays

Bernays hielt an der New York University die ersten Vorlesungen zum Thema PR.

Mitarbeiterkommunikation

bezeichnet die Mitarbeiterführung durch Kommunikation.

  • Führungsstil und Kommunikationsstil sind Schlüssel des Kommunikationserfolgs
  • Kommunikation verläuft von der Führungskraft zum Mitarbeiter und umgekehrt. Sie ergänzen sich.

Aufgaben interner Kommunikation

  • Informieren über Ziele und Strategien des Unternehmens, aktuelle Arbeitsergebnisse, Produkte, Entwicklungen. Informieren sollte man verlässlich, kontinuierlich und aktuell. Ziel ist es, dass der Mitarbeiter alle Informationen erhält, um produktiv arbeiten zu können, um sein eigenes Arbeitsumfeld zu kennen und um externe Fragen beantworten zu können.
  • Motivieren, indem sie Mitarbeitern Wertschätzung vermittelt, die menschliche Seite des Unternehmens zeigt, indem sie emotionale Bindung an das Unternehmen schafft. Das Ziel ist, persönliches Engagement, Kreativität und Begeisterung der Mitarbeiter zu fördern. Die Maßnahmen sind eher anlassbezogen, überraschend und kreativ.
  • Führen, indem sie Orientierung und Identifikation schafft, die Ansprüche des Unternehmens vermittelt, Loyalität erzeugt. Die Kommunikation des Unternehmensführung sollte vor allem glaubwürdig und persönlich sein.

Ziele der Mitarbeiterkommunikation

  • Erfüllung der Unternehmensaufgaben
  • Identifikation mit der Aufgabe und dem Unternehmen
  • Leistungsmotivation
  • Förderung der Eigeninitiative und des

Verantwortungsbewusstseins

  • Transparenz der Unternehmenszusammenhänge
  • Integration in das Unternehmen
  • Information als Führungsmittel
  • Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls
  • Verbesserung der innerbetrieblichen Zusammenarbeit
  • Verständnis für die Führung
  • Verbesserung der Arbeitsmoral
  • Verbesserung des Betriebsklimas
  • Minimierung von Fehlzeiten
  • Verminderung von Fluktuation
  • Bekämpfung von Gerüchten

Informationsinstrumente

  • Gespräch, Versammlung, Konferenz, Seminar: Gespräche bleiben erste Wahl, wenn man die Ideen, Wünsche und Vorstellungen einer Person aufarbeiten will
  • Rundbrief, Schnell-Info ,Spezialdienste: die aktuelle Schnell-Info eignet sich als standardisierte Mitteilung für ein aktuelles Geschehen. Sie beugt Gerüchten über das Ereignis vor, sofern sie so schnell wie möglich unter den Mitarbeitern verteilt wird.
  • Das schwarze Brett: Es eignet sich zur schnellen Weitergabe von Nachrichten an die Mitarbeiter. gibt Hinweise auf wichtige Ereignisse, auf Veranstaltungen, auf Aktivitäten des Betriebsrates und Fördert die Kommunikation der Mitarbeiter untereinander durch Kleinanzeigen und Hinweise auf Freizeitangebote.
  • Auditive Medien: Tonträger, Rundfunk, Diskette. Akustische Signale werden aufgenommen, gespeichert und als Tonträger verschickt. Die Tonkassette kann man unterwegs im Autoradio abspielen oder zu Hause hören. Dies empfiehlt sich bei Mitarbeitern, die per Internet nicht erreichbar und häufig unterwegs sind.
  • Elektronische Medien: Internet und E-Mail. Internet vereinigt fast alle Inhalte und Vorteile der MAZ. Nachträgliche Korrekturen oder inhaltliche Aktualisierungen sind stets möglich
    • Broschüren
    • Poster, Plakate

Interne und externe Kommunikation

Mitarbeiter sollen das Unternehmensimage nach als Botschafter nach außen tragen Dies hat zum Ziel, die Beziehungen mit vorhandenen und potenziellen Kunden, Lieferanten und dem sozialem Umfeld zu pflegen, ganz allgemein mit den Teilöffentlichkeiten.

Wann ist interne Kommunikation ein Erfolg?

  • Unternehmensleitung soll die Mitarbeiterkommunikation aktiv tragen: Führungsimpulse müssen von oben kommen. Was im Betrieb gelingen soll beginnt hier
  • Soll im Rahmen einer kooperativen Führung geschehen: die Erwartungen an eine Mitarbeiterkommunikation erfüllen sich wenn die Mitarbeiter die Möglichkeit haben, interessante Infos zu erhalten oder aktiv zu beschaffen. Sie wollen gegenüber den Führungskräften ihre eigenen Vorstellungen einbringen und diskutieren
  • Soll Antwort auf Bedürfnisse der Mitarbeiter geben: sie kommt den Bedürfnissen der Arbeitgeber nach Anerkennung, Bestätigung und Eingebundensein in die betriebliche Gemeinschaft entgegen und fördert deren Leistungsfähigkeit
  • Soll die Führung beratend unterstützen: interne Kommunikation muss bewusst gestaltet und gemanagt werden.
  • Wenn Profis als Kommunikationsfachleute arbeiten
  • Experten sollen Kommunikationsfachleute sein, um die Funktionen der Mitarbeiterkommunikation zu übernehmen. Nur sie können diese aufgaben erfüllen
  • Betriebliche Veränderungen begleitet, trägt und fördert: Erfolg wird gemeinsam mit Führungskräfte und Kommunikatoren geschafft

Quellenverzeichnis

Kloefer, Franz(1999): Erfolgreich durch interne Kommunikation, Neuwied

http://www.schachbund.de/referate/oeffentlichkeit/dialog.html

http://www.sprg.ch/index.php?nwsTypeID=295

http://www.agenturcafe.de/corporate/index_9634.htm

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