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Integrative Unternehmenskommunikation für erfolgreiche PR

von Michael Zahn

Die Entwicklung des Internets, die Herausforderungen in globalen Märkten, in den Unternehmen und der Gesellschaft erfordern, die Unternehmenskommunikation künftig stärker mit den anderen Kommunikationsaktivitäten des Unternehmens zu koordinieren, um das widerspruchsfreie Vorstellungsbild eines Unternehmens global zu kommunizieren. (vgl. Herbst, 2003 S. 126)

Dadurch sollen unterschiedliche Perspektiven und Kommunikationswege zusammengeführt werden. Die integrative Unternehmenskommunikation verfolgt das Ziel, alle Kommunikationsinstrumente aufeinander abzustimmen, so dass ein einheitliches Bild nach innen und außen vermittelt wird. "Das Konzept der integrierten Unternehmenskommunikation versucht, die Unterteilung in einzelne Wissenschaftdisziplinen wie auch Organisationseinheiten im Unternehmen aufzulösen und Kommunikationsprozesse so auszurichten, dass die Empfänger ihn als Einheit empfinden, unabhängig davon, aus welcher Quelle sie stammen." (vgl. Mast 2008, S. 24, 25)

Inhaltsverzeichnis

Voraussetzungen

Entscheidend für integrierte Kommunikation ist, dass Ziele, Maßnahmen und Botschaften aus dem Leitbild hergeleitet, aufeinander abgestimmt und konsequent und einheitlich eingesetzt werden.

Alle Beteiligten leiten ihre Aufgaben und Eintscheidungen aus einem gemeinsamen Kommunikationskonzept ab. Kommunikationsexperten verfügen über Fachwissen in Kommunikationsdisziplinen und Betriebswirtschaft, um den Zusammenhang zwischen Kommunikation und Wertschöpfung für das Unternehmen bewerten zu können. Kommunikationsvertreter arbeiten in interdisziplinären Teams und sind nicht in einer einzigen Abteilung zusammengefasst. Alle globalen Kommunikationsaktivitäten sind zeitlich und thematisch (einheitliche Slogans, Botschaften, Argumente, Bilder, etc.) abgestimmt.

Alle zur Verfügung stehenden Kommunikationsinstrumente werden genutzt, so dass sich die Vorteile ergänzen. Einzelfirmen des Konzerns und alle Einzelleistungen des Unternehmens werden aufeinander abgestimmt. Gestaltungsrichtlinien sind im Corporate Design integriert. Eigene Kommunikation wird mit Wirtschaftspartnern, Lieferanten, koordiniert. Bezugsgruppen sind in die Kommunikationsaktivitäten eingebunden (persönliche Kommunikation und Diskussionsforen im Internet). (vgl. Herbst 2003, S. 132, 135)

Ziele integrierter Kommunikation

Erzeugung eines widerspruchfreien Images Verbesserung der Glaubwürdigkeit und Authentizität Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen Erhöhung der Mitarbeitermotivation durch Einbeziehung Gezielte Ansprache der Zielgruppen (Web 2.0 – personalisierter Content) vgl. Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Integrierte_Kommunikation)

Literatur:

  • Claudia Mast: Unternehmenskommunikation. 3. Auflage. Lucius & Lucius, Stuttgart 2008.
  • Dieter Herbst: Unternehmenskommunikation. 1. Auflage. Cornelsen Verlag, Berlin 2003.

Weblinks:


5-Minuten-Thema von Michael Zahn im Rahmen der PR-Veranstaltung PR Ia (Thomas Pleil) Studiengang Online-Journalismus mit Schwerpunkt Online-PR/ Öffentlichkeitsarbeit an der Hochschule Darmstadt (Sommersemester 2008)

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Page last modified on May 30, 2010, at 09:09 PM