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Warum ein Intranet?

Das haben sich sicherlich zahlreiche Unternehmen gefragt bevor sie das Intranet einführten. Bedenkt man allerdings, dass laut einer Studie zufolge rund ein Drittel der täglichen Arbeitszeit durch das Suchen von Informationen verloren geht, erscheint uns das Intranet als ein sehr hilfreiches Medium und Arbeitsinstrument. Der dänische Webdesignexperte Jakob Nielsen schätzte, dass ein Unternehmen mit 10.000 Angestellten aufgrund von schlechter Intranet-Usability, etwa 10 Millionen Dollar jährlich einbüßt.1

Was findet der Angestellte im Intranet seines Arbeitsplatzes?

Um genau dieses Geld zu sparen und anderweitig investieren zu können, nutzen viele mittelständische und große Konzerne das Intranet als Informations-und Wissensquelle für ihre Mitarbeiter. Ein weit ausgebautes Intranet enthält oftmals eine Vielzahl von Tools, die tagtäglich von verschiedenen Unternehmensbereichen in Anspruch genommen werden. In einem klassischen Intranet können Mitarbeiter zum Beispiel selbstständig Büromaterial bestellen, Dokumente verwalten, Fehlzeitenmelden, Urlaubsanträge stellen und Reisekostenanträge stellen. Dadurch werden andere Abteilungen (z.B. Administration) entlastet und viele alltägliche Aufgaben können mit Hilfe des Intranets ohne Umwege, schnell und effizient erledigt werden.2

Das Intranet als Kommunikationsinstrument:

Die Vermeidung administrativer Doppelarbeiten ist längst nicht mehr die einzigen Argumente für das Intranet. Jeder PR-Profi weiß, dass die Mitarbeiter, gerade in der öffentlichen Diskussion als Botschafter fungieren. Das Intranet ist ein zusätzliches Instrument der internen Kommunikation, Mitarbeitern die Unternehmensphilosophie und aktuelle Entwicklungen ihres Arbeitsplatzes näher zu bringen. Wer gut über sein Unternehmen informiert ist, wird dies auch nach außen – und somit raus in die Öffentlichkeit - tragen. Ein gut informierter Angestellter ist weniger anfällig für Gerüchte über seinen Arbeitgeber und wird dieses auch nach außen an seine Umwelt kommunizieren.

Gutes Wissens- und Informationsmanagement kosten Geld:

Genau wie bei der Mitarbeiterzeitschrift müssen die Informationen und Texte für das Intranet Zielgruppen- und mediengerecht aufbereitet sein. Qualitativ schlechte und fehlerhafte Inhalte werden garantiert ungelesen bleiben - erst recht - wenn man wenig Zeit hat. Solche Qualitätsstandards sind allerdings nur mit den entsprechenden Mitteln zu erreichen. Spätestens seit die Unternehmen erkannt haben, "dass Kommunikation nicht zum Nulltarif" erhältlich ist, zeigt sich eine verstärkte Bereitschaft für höhere Investitionen in die interne Kommunikation. Was früher der Praktikant "schnell mal runter schreiben sollte", macht heute ein Profi: Und dieser Unterschied macht sich bezahlt. Für beide Seiten.3

Quellen:

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Page last modified on July 27, 2009, at 05:08 PM